Endlich Baufreiheit

Der Notartermin zur Unterzeichnung des Kaufvertrags liegt bereits fast 1,5 Jahre zurück. In der Zeit gab es viele Höhen und Tiefen. 😕 Anfangs haben wir voller Euphorie die Erschließung erwartet und bereits fleißig das Haus geplant. Desto länger sich die Erschließung hinzog, desto mehr strapazierte es unsere Nerven.

Wir waren in der unglücklichen Lage, dass für die Baustellenzufahrt inkl. Lagerplatz unser Grundstück verwendet wurde. Aus diesem Grund war ein früherer Baubeginn einfach nicht möglich und wir mussten uns in Geduld üben. Geduld gehört nicht wirklich zu meinen Stärken: “Wie ungeduldig sind Sie auf einer Skala von eins …. zehn! zehn! zehn!” Ich denke, dass beschreibt es ganz gut. 😡 Ein weiters Problem sind die Kosten, die durch die starke Verzögerung der Erschließung entstanden sind. Die Preisbindung bei unseren Baupartner ist bereits ausgelaufen und auch die Bank bezieht Bereitstellungszinsen für das bisher nicht in Anspruch genommene Darlehen.

Trotz der Rückschläge in den letzten Monaten haben wir diesen Schritt nicht bereut und freuen uns, dass nun endlich das Grundstück geräumt ist und Baufreiheit gegeben ist. Voller Zuversicht, dass wir genug Ärger hatten und jetzt alles nach Plan läuft, stürzen wir uns in den Bau. Das Haus errichtet sich schließlich nicht von selbst.

PS: Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut. 😉

Noch immer eine Baustelle…

Schon wieder liegt der Jahreswechsel hinter uns. Aufgrund dessen das unser Grundstück als Baustelleneinfahrt und Lagerplatz der Erschließung genutzt wurde, sieht es immer noch aus wie eine Baustelle. Für den Kübelberg muss ein Rückhaltebecken für Oberflächenwasser geschaffen werden. Ich denke bevor das nicht abgeschlossen ist wird unser Grundstück auch nicht geräumt. Sodass wir noch immer nicht anfangen können zu bauen, obwohl uns das mehrfach versprochen wurde. Es macht sich Fust breit und dämpft die Freude auf den Bau.

Neidisch schauen wir zum Amselweg, wo die ersten Häuser entstehen und schon der Einzug geplant wird. 🙁

Erster Spatenstich

Es ist soweit, der erste Spatenstich ist vollbracht. Bei strahlendem Sonnenschein, schob sich die Planierraupe über die Ackerfläche. Hier wucherte vor Wochen noch das Unkraut. Die Erschließungsstraße war bereits abgesteckt. Unser Platz in der Sonne am Südhang des Kübelbergs rückt etwas näher, wir haben jetzt auch lang genug auf die Erschließung gewartet. Hier ein paar Bilder zum entscheidenden Moment:

Die Zeit vergeht…

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2018, es ist Anfang Mai und es ist noch nichts passiert. 🙁 👿 , rein gar nichts.

Wir hatten die naive Vorstellung, dass die Erschließung im Frühjahr beginnt, sodass wir im Spätsommer mit bauen anfangen können. Leider ist dies nicht der Fall. 🙁

Die Verträge mit unserem Baupartner sowie der Bankkredit sind selbstverständlich schon geschlossen, da wir von anderen Tatsachen ausgegangen sind. Uns bleibt nicht anderes übrig, als auf die Erschließung zu warten und weiterhin Druck zu machen.

Grundstückskauf

Gestern waren wir gemeinsam beim Notar, um den Kaufvertrag des Grundstücks zu unterschreiben. Der erste wichtige Schritt zum Hausbau ist also getan. 😎

Somit werden schon bald die ersten Kosten auf uns zukommen. Die Grunderwerbssteuer für den Kauf wird fällig. Außerdem wird eine Grundschuld ins Grundbuch eingetragen. Da das Baugebiet zur Zeit noch aus drei großen Grundstücken besteht, müssen die einzelnen Grundstücke abgesteckt und vermessen werden. Anschließend wird die Liegenschaftsvermessung beurkundet.

Schließlich wird eine Eigentumsübergangsvormerkung für uns im Grundbuch eingetragen und dann dürfen wir bezahlen. Wenn alles nach Plan läuft ist das in 4 Wochen der Fall und wir werden Besitzer des Grundstücks. 🙂 Als Besitzer darf man bereits anfangen zu bauen. Eigentümer wird man erst wenn man im Grundbuch eingetragen ist und das kann Erzählungen nach dauern. 😆

Die Suche nach dem perfekten Grundstück

Nachdem die Immobiliensuche keinen Erfolg gebracht hat, konzentrierten wir uns jetzt auf die Suche nach einem Grundstück. Für ein Mehrfamilienhaus kommt natürlich nicht jedes Grundstück in Betracht, was das Angebot etwas einschränkt. Wir suchten ein Grundstück, wo die Möglichkeit bestand noch etwas Garten anzulegen. Aufgrund der Voraussetzung das pro Wohneinheit 1,5 Parkplätze geschaffen werden müssen, suchten wir einen Bauplatz der ca. 1000qm groß ist.

Wir haben auch weniger attraktiven Bauplätzen eine Chance gegeben und versucht eine gute Lösung zu finden. In Inseraten gab es oft wenig Informationen, sodass die Besichtigungen oft Überraschungen brachten. Aufgrund von Bahnschienen direkt am Grundstück, eine 30m Einfahrt, voll betonierte Fläche und Steilhängen entschieden wir uns gegen die angebotenen Grundstücke. Die Nachfrage nach Grundstücken ist groß, was zu hohen Preisen führt und die Suche noch erschwerte. Für uns stand fest, ein Grundstück auf dem Dorf ist die letzte Option. 😆

So suchten wir weiter und erfuhren von einem Erschließungsgebiet in Arnstadt. Auf dem Kübelberg sollten 31 neue Grundstücke erschlossen werden. Vier der 31 Grundstücke haben eine für uns entsprechende Größe. 😀 Bei der Besichtigung der Grundstücke stellte sich jedoch heraus, dass schon drei bereits reserviert waren. Aus diesem Grund machten wir Nägel mit Köpfen und entschieden uns für das letzte der großen Bauplätze.

Unser Grundstück ist 989qm groß und bietet somit genug Platz für Haus, Parkplätze und einen schönen Garten. Die Lage bietet einen schönen Blick in das Thüringer Land und befindet sich im Grünen. Es gibt eine Bushaltestelle direkt vor der Tür, Schule, Kindergarten und Einkaufmöglichkeiten sind fußläufig zu erreichen. Arnstadt liegt zwischen A4 und A71, sodass man Ziele in allen Richtungen schnell erreichen kann. Aufgrund der guten Anbindung nach Erfurt, ergeben sich 4 Bahnverbindungen pro Stunde. So ganz nebenbei, Arnstadt besitzt das größte zusammenhängende Industriegebiet Thüringens.

Also eine optimale Lage für uns, jetzt aber genug mit der Schwärmerei.

PS: Das perfekte Grundstück gibt es wohl nicht, aber wir sind verdammt na dran. 😉