Die Briefkasten welche wir direkt nach dem Bau des Hauses in der Einfahrt hatten, waren zwar funktional aber es war uns nicht möglich diese ohne größere Umbauten dicht zubekommen. Sprich nach einem Regen waren die Einwürfe feucht.
Also suchten wir nach Alternativen. Unsere Wahl auf THE ONE von Frabox, ein Post- und Paketkasten. Wir haben für jede Wohnung einen bestellt.
Die Montage war einfach. Kleines Betonfundament machen und anschließend die Briefkästen ausrichten und aufschrauben.
Seit Jahren reift die Idee in mir, unseren Gemüsegarten automatisch bewässern zu lassen.
Im letzten Jahr habe ich ein kleines Testsetup für das große Beet aufgebaut. Bestehend aus einem smarten Wasserventil und einem Viereckregner von Gardena. Das Wasser entnahm ich direkt der Zisterne. Einen Bodenfeuchtesensor hatte ich im Beet bereits. Abschließend habe ich im Home Assistant eine einfache Automation gebaut. Wenn Bodenfeuchte < als 30% dann starte die Zisternenpumpe und öffne das Ventil. Wenn Wert > 35% dann schalte Pumpe aus und das Ventil zu. Damit konnte ich im letzten Jahr das Beet automatisch bewässern und erste Erfahrungen sammeln.
Über den Winter 2025/2026 ging ich in die Planung: Was soll alles bewässern werden und wie kommt das Wasser in die einzeln Bewässerungszonen, sollen die Schläuche Oberirdisch oder verbuddelt werden. Wie steurer das alles, gibt es Lösungen von der Stange und das wichtigste wie bekomme ich das alles in die Smart Home Lösung – Home Assistant, welche bereits im Einatz ist.
Als erstes aber die Bewässerungszonen:
Beet
Kräuterschnecke
Mauer Ost/ Töpfe
Mauer Nord
Kompost/Kinderbeet
Am Gewächshaus
Gewächshaus
Doris
Ich habe dann viel gelesen wie man wie man die Schläuche verelgt und wie man die Zonen mit Ventilen unterteilt. Am Ende hatte ich zwei Varianten und diese im Kopf und Papier durchgespielt: Kosten und Herstellungsaufwand waren die treibenden Faktoren.
Ein Ventilkasten bei der Zisterne und dann jeweils ein Schlauch je Zone unterirdisch druch den Garten
Eine oberirdische Hauptleitung mit jeweils ein Doppelventil als Abgang pro Zone
Ein der ersten Planung, hier noch mit zentralen Ventilkasten
Am Ende habe ich mich für Variante 2 entschieden. Der Aufwand die Schläuche durch den gesamten Garten zu buddeln haben mich abgeschreckt. Die Kosten war nahezu identisch.
Bleibt die Frage, wie bekomme ich die Technik, also die Ventile, in Home Assistant. Da habe ich mich für Doppelventile mit Zigbee-Technologie entschieden. Es gibt Zuhause bereits ein großes Zigbee-Netzwerk. Das Testventil vom letztes Jahr war auch auch auf Zigbee-Basis. Das hat zu dem den Vorteil, das diese Ventile kabellos sind und die Batterien halten ca. 1 Jahr halten.
Im März 2026 habe ich dann begonnen die benötigten Bauteile zu dokumentieren und anschließend zu bestellen. Dank eines Sturmfreien Wochenende Ende April konnte ich mit dem verlegen und Aufbau beginnen. Nach dem der Aufbau erledigt war habe ich angefangen das Bewässerungsdashboard und die Automationen in Home Assistant anzulegen.
Schematischer Ausbau der Bewässerung
Leider habe ich vor lauter Arbeitseifer keine Fotos während des Aufbaus gemacht.
Für die einzelnen Zone habe ich mich für verschiedene Beregnungsarten entschieden, die entsprechend was in den Bereichen am meisten Sinn macht:
Mauer Ost/ Töpfe – GARDENA Micro-Drip-System 1/2“ mit verschiedenen Düsen
Mauer Nord – GARDENA Micro-Drip-System 1/2“ mit verschiedenen Düsen
Kompost/Kinderbeet – GARDENA Viereckregner AquaZoom S und Micro-Drip-System 1/2“ mit verschiedenen Düsen
Am Gewächshaus – GARDENA Micro-Drip-System 1/2“ mit verschiedenen Düsen
Gewächshaus – GARDENA Micro-Drip-System 1/2“ mit verschiedenen Düsen
Doris – leer
Ich zeige daher nur den aktuellen Stand. Ich habe nach dem Aufbau noch einiges geändert. Vor allem wo die Bodenfeuchtesensoren zu sitzen haben und die Position und Ausrichtung einzelner Düsen.
Die größten Änderungen hat aber über die Zeit das Bewässerungsdashboard und die Automationen im Home Assistant erfahren.
Jetzt folgen erstmal ein paar Bilder der Zonen.
Töpfe
Mauer Nord
Gewächshaus
Mauer Ost
Hinter dem Gewächshaus, Ventile
Mauer Ost
Gewächshaus
Beet
Kompost
Am Gewächshaus
Mauer Ost
Am Gwächshaus
Beet mit Ventile
Übergang in den Garten
Mauer Nord
Gewächshaus
Das Herzstück, das Dashboard und die dahinterstehende Logik ist im Home Assistant abgebildet. Das Bewässerungsdashboard zeigt uns dabei alle wichtigen Werte und benötigten Interaktionen.
Der Aufbau:
Kopf: Einige allgemeine Werte wie Außentemperatur, Außenluftfeuchtigkeit, heute erwarteter Regel, heutige Regenmenge, aktuelle Regelrate etc.
Zisterne: Status der Pumpe, Status der automatischen Nachfüllen, aktueller Füllstand, Status des Handschalters für die Wasserstelle
Zonenüberblick: Grafische Übersicht der Ventile, VentilÜberblick mit Handschaltung, Überblick der aktuell Ausgeschlossen Zonen (in der Automatischen Bewässerung), aktueller Wasserdurchfluss und Status des aktiven Vorgangs.
Automatische Zonenbewässerung: Überblick je Zone – aktuelle Bodenfeuchte, Anzeige ob Bewässerung notwendig und Status des jeweiligen Ventils
Manuelle Zonenbewässerung; quasi gleiche Anzeige wie bei der automatischen Zonenbewässerung nur das Zonen gezielt jetzt bewässern werden können
Als letztes das Home Assistant Logbuch alles was mit Bewässerung zu tun da. Die Auswahl erfolgt über hinterlegte Tags.
Ich habe mit mittlerweile eigene Option angelegt, um bestimmte Dinge wie Automation dynamischer zu haben, ohne jedesmal die Automation ändern zu müssen. Zum Beispiel die min und max Werte der Bodenfeuchte, Start der Automatischen Bewässerung etc.
Kommen wir zum letzten Punkt vor dem Fazit, dass was die Automatische Bewässerung automatisch macht : die Automationen.
Automationen sind regelbasierte Abläufe. Diese folgen einem einfachen einfachen Prinzip: Wenn ein bestimmtes Ereignis eintrifft und Bedingungen erfüllt sind, führt das System eine Aktion aus.
Aktuell haben wir insgesamt 97 Automationen , 13 davon haben mit der Bewässerung zu tun.
Es gibt zB eine welchen den manuellen Schalter der Wasserstelle überwacht, dass zB bei Frost der Schalter deaktiviert wird. Wichtig sind aber 4 Automation, auf die ich genauer eingehen möchte.
1) Einmal die der manuellen Bewässerung. Dies sind insgesamt eigentlich 8 Automationen aber die machen alle das gleiche nur jeweils für eine andere Zone. Wenn man den Play-Knopf einer Zone manuell drückt werden die benötigten Ventile geöffnet und die Zisternenpumpe eingeschaltet. Dann läuft ein Timer los (die Zeiten sind je Zone individuell) wenn dieser Timer endet , wird die Pumpe abgeschaltet und die Ventile geschlossen.
2) Setzen des Gießschalters. Wie ich oben bereits erwähnte habe, wird die Bodenfeuchte in jeder Zone gemessen. So wie der Wert unter einen gewählten Wert fällt starte die Automation und setzt den virtuellen Schalter auf ein – das heißt Bewässerung ist in dieser Zone nötig. Um 00:00 Uhr und 15 Minuten bevor bewässert werden soll, läuft diese Automation noch einmal und setzt auch Schalter wieder aus, wenn es zB in der Zwischenzeit geregnet hat.
3) Die eigentliche Gießsteuerung startet zur gewählten Gießzeit. Es wird als erstes geprüft ob ein oder mehrere Gießschalter ein sind. Anschließend wird geprüft ob heute Regen mit mehr als 5 mm/m² zu erwarten sind. Sind Gießschalter aktiv und kein Regen erwartet, beginnt die erste Zone wo der Gießschalter aktiv ist. Die Pumpe wird eingeschaltet und die jeweilige Ventile geöffnet. Jetzt wird gewartet bis die Bodenfeuchte der Zone über dem definierten Max liegt oder die Zisterne unter ihr definierten Minimumfüllstand fällt. Ist eine der Bedingungen wahr, werden die Ventile wieder geschlossen und es wird die nächste Zone bewässert. Sind all Zonen dran gewesen, wird die Pumpe angeschaltet und noch mal kurz alle Ventile geöffnet um überschüssiges Wasser loszuwerden.
4) Die automatische Nachfüllung der Zisterne, sollte diese unter 10 % Füllstand fallen, wird ein Ventil geöffnet und aus dem Wassernetz speist die Zisterne nach. Wird ein Füllstand von 40% erreicht wird das Ventil wieder geschlossen.
Noch ein paar Bilder der Bewässerung im Betrieb:
So das war mein Projekt 2026 – die automatische Bewässerung unseres Gemüsegartens. Fehlt noch ein erstes Fazit nach zu 4 Monaten Einsatz.
Zu erst ist mir aufgefallen, dass mehr Wasser verbraucht wird Dies liegt zu einem mit Sicherheit auch am warmen Sommer und auch an den Anfängen, das noch nicht alles rund lief aber auch daran, dass das System wirklich so lange gießt bis die Zonen den gewünschten Bodenfeuchte Werte erreicht haben. Dafür sieht das Gemüse bisher deutlich besser aus und ist auch größer. Wie z.B. die rote Beete
Einige Pflanzen zeigen auch ein verändertes Verhalten. Aufgefallen ist mit das vorallen bei den Gurken und Bohnen. Beide sind anfänglich extrem schnell gewachsen und hatten kaum Blühten. Irgendwann haben sie das Wachtstum nahezu gestoppt und sind in die Früchte gegangen … über Gurken können wir uns aktuell nicht beschweren. Und der letzte Punkt ist die Zeitersparnis. Wir haben den Gemüsegarten seit Mai nicht mehr per Hand gegossen. Damit sparen wir am Tag etwa ein bis zwei Stunden Arbeit.
Nach vier Jahren wollen wir euch mit einer Reihe neuer Beträge zeigen was seit 2022 alles so passiert ist. Das ist nämlich eine ganze Menge. Nicht nur das unsere Tochter wurde geboren wurde, auch auf dem Grundstück hat sich viel getan 🙂
Der Garten mit seinen Blumen, Sträuchern und Bäumen ist gediehen und gewachsen. Einige Bereiche wurden verändert, Sträucher und ganze Bäume umgepflanzt. Wir werden euch zeigen wie sich die Blüh-Pflanzen entwickelt haben und was eigentlich der Gemüsegarten macht.
Auch im Haus hat sich einiges getan. Neue Geräte wie Klimaanlage, eine Markisenpergola und PV-Anlage wurden angeschafft. Die Briefkästen wurden getauscht. Und mein Herzensprojekt „Smart Home“ hat ab Ende 2022 an Fahrt aufgenommen.
2021 war das erste Jahr in dem wir komplett im neuen Haus gewohnt haben. Zeit also, dass wir uns mal die Verbräuche für Wasser, Energiegewinnung und Strom anschauen. Da wir ein Mehrfamilienhaus mit 3 Wohnungseinheiten gebaut haben, geht es in diesem Blogeintrag nicht um die einzelnen Verbräuche der Wohnungen sondern um den Allgemeinverbrauch des Hauses.
Seit Einzug im April 2020 protokolliere ich jeden Monat die allgemeinen Verbräuche des Hauses und unserer Wohnung. Dies wird die Grundlage unserer Betrachtung sein. Vergleichwerte habe aus dem Neuland zusammen getragen.
Wasser
Der Gesamtwasserverbrauch lag im Jahr 2021 bei 139,499 m³ das entspricht 139 499 Liter.
Aufgeteilt auf 31,759 m³ Warmwasser und 106,754 m³ Kaltwasser.
Der durchschnittliche Wasserverbrauch in Deutschland lag im Jahr 2020 bei 129 Liter pro Person pro Tag. Im Jahr sind das pro Person 45 924 Liter.
Da im Jahr 2021 5 Personen im Haus gelebt haben, ergibt das ein Wasserverbrauch von 27 900 Liter pro Person oder 76,43 Liter pro Tag pro Person .
Im Schnitt haben wir also nur knapp 60,75% des durschnittlichen Wasserbrauch gehabt.
Schauen wir uns noch schnell die Werte für Warmwasser an. Für den durschnittlichen Verbrauch habe ich keine klare Aussage gefunden. Es gibt aber Richtwerte, Angaben pro Tag und pro Person
bis 30 Liter: niedrig
31–45 Liter: mittel
46–60 Liter: erhöht
über 60 Liter: zu hoch
Bei 31 759Litern für 5 Personen ergibt das 17,40 Liter pro Person pro Tag.
Folgend noch schnell meine monatlichen Werte der Hauptwasseruhr:
Wasserverbrauch 2021 pro Monat in m³
Gasverbrauch
Der Gaszähler zählt den Verbrauch in m³. Damit wir unseren Verbrauch aber vergleichen können, müssen die m³ noch in kWh umgerechnet werden. Dazu benötigen wir ein paar Angaben vom Gasversorger, diese findet man in der Jahresabrechnung.
Z-Zahl und Brennwert
Die Parameter für die Berechnung der Zustandszahl sind Luftdruck, Effektivdruck, Gastemperatur und die Kompressibilitätszahl.
Die vorgelagerten Netzbetreiber, messen monatlich den Brennwert des Gases. Daraus wird der jeweilige Abrechnungsbrennwert gebildet. Für den Abrechnungszeitraum wird dann die monatlichen Brennwerte mit den monatlichen Einspeisemengen multipliziert und ein mengengewichteter Abrechnungsbrennwert ermittelt.
Die Umrechnungsformel dafür ist: kWh = m³ * Z-Zahl * Brennwert -> kWh = 2066,587 * 0,9393 * 11,283
Ergebnis sind 21 901,95 kWh.
Schauen wir uns Vergleichswerte an:
Heizspiegel 2021
Das Haus bietet eine Grundfläche von 300,03 m². Somit beträgt der m²-Verbrauch 73kWh/a, ein sehr ordentlicher Wert. Man darf nicht vergessen, dass es ein Mehrfamilienhaus ist, wo man bei 2 Wohnungen den Verbrauch selbst nicht beeinflussen kann. Im Vergleich:
Alle Werte sind meine abgelesene Werte. Die Werte der Versorger, diese sind abrechnungsrelevant, sind leicht anders. Zum Beispiel die differenz zwischen errechneten Wasserverbrauch und der Abrechnung des Versorger liegt bei 0.98599999999999 m³.
Gasverbrauch 2021 pro Monat in m³
Zur Unterstützung der Warmwasserbereitung haben wir noch 4 Solarpanel mit je 2,5m² auf dem Dach. Im Jahr 2021 haben diese 2664 kWh erzeugt. Schauen wir uns dazu die Grafik an (die monatliche Erzeugung protokolliere ich leider erst März 2021):
Hausstrom
Als letztes betrachten wir noch den allgemeinen Strom. An diesen Zähler hängen die Heizung, die Steuerung für den Rückstauautomaten, die Aussenbeleuchtung für den Weg der Mietparteien und die 3 Glasfaser-Modem für die einzelnen Wohnungen.
Verbrauch in kWh
Trotz das ich monaltich alle Werte protokolliere, fand ich den Vergleich zu anderen Häuser sehr interessant. Obwohl wir kein Energiehaus gebaut haben und wie bereits geschrieben der großteil (56,7 %) des Hauses vermietet ist, kann sich der Wasser- und Gasverbrauch sehen lassen. Ich hoffe ihr fandet den Beitrag genauso spannend wie ich.
Nach dem wir im letzen Jahr den Grundstein für unser eigenes Obst und Gemüse gelegt, werden dieses Jahr damit richtig durchstarten.
Dazu benötigen wir aber erstmal eine Bestandaufnahme:
5 Obstgehölze
2 Stachelbeeren
1 Abofelbaum
1 Zwetschgenbaum
1 Schwarze Johannesbeere
3 Beetbereiche
das Gewächshaus
das Beet
ein Bereich an einer Gewächhausseite
Dazu kommt noch eine Bayrische Kiwi und ein Obstpflanze wo wir nicht mehr wissen was es ist 😀
Vor dem Winter habe ich in das Beet persichen Klee ausgesät. Dieser bildet schöne Pfahlwurzel welche den Boden auflockern. Dazu ist er auch sehr frostempfindlich, im Frühjahr sollten der Klee also eingehen und als wertvoller Gründünger fungieren. Alternativ kann man die Pflanzen mit einen Trimmer klein machen und mit untergraben.
Über den Winter habe ich einen Gartenplan erstellt. Das heißt ich habe mir zu erst Gedanken gemacht, was möchten wir anbauen bzw. was geht vielleicht und was essen wir gerne.
Knoblauch, Dill und Salbei kommt eine besondere Aufgabe zu teil. Aber dazu geich mehr.
Nachdem feststand was wir anbauen wollen, kam der oben bereits angesprochende Gartenplan. Im Gartenplan plant man die Pflanzbereiche. Das heißt welche Pflanze steht wo im Beet und hat wen als Nachbarn. Es ist so, dass nicht jede Pflanze neben jedem stehen möchte und anders rum gibt es Pflanzen die gute Partner sind. Da kommen dann später der Knoblauch wegen seiner antiseptischen Wirkung , der Dill zur Stärkung der Widerstandkraft von Kohl und der Salbei zur Vertreibung Kohlweißlinge ins Spiel.
Da es Gemüse gibt welches früh im Jahr und anderes spät im Jahr gepflanz werden kann, haben wir teilweise für das Beet eine halbjahrige Fruchtfolge geplant.
Nach dem wir bereits für die Mietparteien eine Gartenhütte errichtet haben, Aussenlicht und Aussensteckdosen verbaut haben, ist jetzt unser Garten dran.
Geplant ist eine weitere aber kleinere Gartenhütte, ein Beet und ein Gewächshaus.
Für die Hütte musste erstmal ein Fundament gebaut werden. Also nichts wie in den Baumarkt und Randsteine sowie einige Säcke Beton besorgt. Splitt und Frostschutz gabs vom lokalen Kieswerk.
Die Randsteine müssen in Beton eingefasst werden – eine Premiere für mich.
Zum Pflastern hatten wir dann doch Unterstützung
Am Tag darauf bauten wir die Hütte dann auf.
Da ich als Kind schon im Garten meiner Mutter selbst Gemüse und Blumen angebaute habe, und meine Eltern dies bis heute auch noch machen … habe ich mir einen kleinen grünen Daumen angeeignet. Bereits in den Mietwohnungen habe ich auf dem Balkon Gemüse angebaut. Daher ist ein Beet für eigenes Gemüse für mich eine Herzenssache. Also stand als nächstes die Beeteinfassung an. Dazu habe ich im Baumarkt Randsteine in Anthrazit, in 0,5m und 1,0m länge gekauft. Am Anfang hieß wieder wie bei den Himbeeren … ausschachten.
Dank der teilweise 5cm dicken Erdschicht … eckenweise ein Knochenjob …
Wie eigangs bereits geschrieben, soll noch ein Gewächshaus gebaut werden, das fehlende Stück zum Gärtnerglück. Dies haben wir, wie die Hütten auch, im Internet bestellt. Bevor es aufgebaut werden kann, muss wieder ein Betonfundament errichtet werden …
Damit kann ich dann im Jahr 2022 durchstarten aber eine wichtige Sache fehlt noch. Beim gärtnern fallen immer wieder Pflanzenreste und Ungraut an. Dies könnte man über die Bio-Tonne entsorgen. Dabei ist es aber wertvoller Biodünger und die Grundsubstanz von Erde! Also kam uns die Idee zu einem Kompost. Einen geigeneten Platz dafür für haben wir schnell gefunden. Ein wenig altes Palettenholz war auch noch vorhanden, Schrauben sowieso. Es fehlt nur Wetterfarbe für Holz. Die gibt es in jedem gut sortierten Baumarkt.
Während der Gartenbauer das Gründstück in Form bringt, haben wir anfangen noch kleine Dinge umzusetzen. Unter anderem fehlte noch die Aussenbeleuchtung der Eingänge und Terassen, wir wollten noch Steckdosen in den Garten und eine Gehwegbeleuchtung für dem Weg der Mieter. Darum soll es in diesem Beitrag gehen.
Während der Gartbauer auf der Südseite beschäftigt ist, haben wir auf der Nordseite die Gehwegleuchten verbauen. Die Lampen haben wir Online ausgesucht und sollen mit Bodenspießen in dem Boden fixiert werden. Ich habe lange Gedanken gemacht wie man am besten Umsetzt, dass die Lampen nicht den ganzen Tag leuchten aber man auch nicht alle paar Tage irgendwas daran machen muss. Zur Auswahl standen Bewegungsmelder, Zeitschaltuhr und Dämmerungsschalter.
Bewegungsmelder gibt es in allen erdenklichen Formen und Farben, aich viele Leuchten haben diesen oft schon inkludiert. Aber bei jeder Bewegung springen diese Dinger an … was auf Dauer nervig sein kann. Auch eine Zeitschaltuhr habe ich schnell ausgeschlossen … alle paar Wochen muss die Dauer angepasst werden, damit es mit den Hell/Dunkenrythmus in etwa überein stimmt. Die Wahl viel auf einen Dämmerungsschalter. Dieser misst mit Hilfe eines Sensors die Beleuchtungsstärke der Umgebung in Lux. Quasi wie Hell es ist. Diese Schalter sind oft regelbar um die an die eigenen Bedüfnisse anpassen zu können. AUsserdem sind die mit etwa ab 20 € günstig.
Nachdem alle Teile da sind ging es an den Einbau. In weiser Voraussicht habe ich bereits während des Baus 2 Erdkabel nach aussen legen lassen. Eins davon verwenden wir jetzt für die Gehwegbeleuchtung.
Anfänglich waren die Lampen sehr hell und haben das Nachbarhaus mit ausgeleuchtet. Das hanben wir dnann gelöst, in dem wir 70 % Verdunkungsfolie vor die LED in die Lampen geklebt haben.
Als nächsten haben wir Aussenbeleuchtung für die Terassen und Eingangstüren montiert.
Bei Tag
Bei Nacht
Für die Steckdosen im Garten habe ich lange nach etwas passenden gesucht und dann tatsächlich in der Bucht einen Häandler gefunden der aus Bruchsteinen Steinsäulen für elektroinstallation anbietet:
Für die Schalter und Steckdosen haben ich mich für die AllWeather IP44 von Busch&Jäger entschieden.
Die grauen sind für die Wohnung 2 und der „weiße“ für unsere Wohnung. Jeder Stein bekommt ein Schalter und rest Steckdose. Bei uns hängt am Schalter die Zysternenpumpe und bei der Wohnung 2 einmal ein Wasserspiel mit Pumpe und der andere Schalter schalter eine Lampe …
Erst das Loch …
… dann die Baustelleneinrichtung
Auch den Auslauf der Zisterne habe ich etwas überarbeitet:
Nebenbei haben wür uns einen kleinen Kräutergarten und ein Beet für Himberen gebaut:
Fertiges Kreäuterbeet
Gießen nicht vergessen
40 cm tiefe Umrandung für die Himbeeren
Für Wurzelsperre
und fertig.
Als letztes und etwas größess Projekt möchtei ich euch die Gartenhütte für die beiden Mietwohnung vorstellen. Die Hütter haben wir Online ausgesucht und bestellt. Nach ewiger Wartezeit war es dann vor 2 Wochen soweit – sie wird geliefert. Die gesamte Hütte passte auf eine Europalette (wer hätte das gedacht). Letzten Samstag und Sonntag stand dann der Aufbaut an:
Das sollte die gesamte Hütte sein?!
Beginn Aufbau
Zwischenstand, die Wände sind gestellt
Ende Aufbau erster Tag
Fertigstellung am Sonntag Mittag nach etwa 1,5 Tagen 🙂
Am 03.06.2021 wurde das letzte Update nach Fertigstellung des Gartenbauers veröffentlich.
Es ist nun endlich soweit. Am 25.09.2020 hat unser Landschaftsbauer/Gärtner seine Arbeit aufgenommen.
Im ersten Schritt wird das Grundstück grob in Form gebracht.
Der GaLa-Bauer hat als erstes Fläche für die zukünftig Fahrrad-Hütte gemacht und dann die Hauseingänge und Laufwege.
Die Parkplätze werden Hergestellt
Wir mussten nun mehrere Wochen warten bis der Gartenbauer weiter machen konnte. Grund sind die Witterungszustände im Thüringer Wald – von dort kommen die Felsen für unsere Natursteinmauer. Diese muss als erstes fertig sein bevor die Terassen gemacht werden können.
Seit 2 Wochen geht es aber endlich weiter 🙂
vom Steinbruch zum Grundstück
Nachdem jetzt einige Monate ins Land gegagen sind, möchten wir uns auch mal wieder zu Wort melden. Der GaLaBauer ist in der Zwischenzeit fetig geworden und wir sind bereits fleissig am planzen und pflegen.
Nach unserem letzten Update hatte uns das Wetter oft einen Strich durch die Rechnung gemacht aber es ging stetig weiter.
Die Steinmauer der Südseite wurde Stein um Stein länger, auch den eigentlich Garten kann man solangsam erahnen.
Nachdem die Steinmauer fertig war. Wurden die Terassen herstellt. Begonnen wurde an der Ostseite. Unter dem Balkon soll eine kleine Teasse als Lounge entstehen drumherum wollen wir das Steinsplitt analog der Nordseite aufgreifen. Ein paar Gehwegplatten sollen das überqueren vereinfachen. Am Rand zur Steinmauer ist ein Pflanzstreifen geplant. Seht selbst.
Danach wurden dann die Hauptterassen hergestelt. Diese wurden mit Pflastersteinen eingerahmt und mit Terassenplatten ausgefüllt.
Und immer wieder wurde Erde und Frostschutz geliefert
Als letztes wurde die Treppe in den Garten fertig gestellt und auf die restlichen Flächen Muttererde gekippt und verteilt. Viele fragten sich bestimmt was der Steinkreis auf der Seite zum Drosselweg werden soll. Vielleicht eine Ruhezone? Oder ein ritueller Platz für Opfergaben, immerhin ist die Ähnlichkeit zu Stonehenge verblüffend. Nun seht selbst:
Aber nein, es ist ist nur ein Müllplatz 🙂
Nun folgen zusammenfassend ein paar Bilder nach Abschluss der Arbeiten des Gartenbauers. In der zwischenzeit haben wir auch bereits einige Pflanzen eingepflanzt und einige weitere Baumaßnahmen durchgeführt. Dazu aber mehr in einem extra Beitrag.
Nach dem wir am 24.04.2020 den Umzug erfolgreich über die Bühne gebracht haben. Kam am 28.04.2020 tatsächlich schon unsere Küche.
Um bis dahin nicht zu Verhungern haben wir den Baugrill angeschmissen 😉
Am Dienstag morgen kamen pünktlich die Monteure und der Aufbau konnte beginnen.
Nach dem wir im Beitrag „Küchen Teil 2 Wohnung 1“ bereits die Küche im Planungmodus vor gestellt haben, hier jetzt das Ergebnis:
Wir haben natürlich gleich unser Bora-Kochfeld mit Dunstabzug unten ausgetestet 🙂
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